Wie auch wir in die Falle tappten…

Zugegeben – es ist eine dramatisierte Überschrift… Und dennoch ist sie nicht weit weg von der Tatsache an sich.

Auf der Suche nach einer Immobilie – wieder als Mischform unserer Privathaushaltes mit dem Büro-Anteil – haben wir mittlerweile schon so einiges erlebt. Höhen und Tiefen gehören sicher dazu.

Was ist passiert? Wir hatten eine Traum-Immobilie. DIE Immobilie für uns. Nach vielen Versuchen und Abwägen von Möglichkeiten mussten wir das Ganze jedoch als „Traum“ ablegen. Gesagt getan – weiter geht’s. Doch dann klingelte plötzlich das Telefon… Es gäbe eventuell doch eine Möglichkeit, diese – unsere Traum-Immobilie – zu finanzieren:

Nach gut 1 Stunde Fahrt (one-way) in die Filiale eines bekannten Bau- und Hausfinanzierungs-Unternehmen war die Begrüssung „Wir, die XYZ möchten die Finanzierung übernehmen. Das funktioniert und wir machen das!“ Zugegebener Maßen waren wir skeptisch und sogar zurückhaltend. Viel zu schön, um wahr zu sein.

Los ging der ganze Antrags-Prozess. Unendlich viele Papiere, die unterschrieben werden müssen, Unterlagen, die zusammengesucht werden müssen und und und…

Dazwischen Mails, Anrufe, Nachrichten… Jeder, der schon einmal eine Finanzierung dieser Art durchgemacht hatte, weiss, wovon wir sprechen…

Dann kam der zweite Termin… Wieder gut 1 Stunde Fahrt (one-way) und voller Überraschung gab es gleich einen zweiten Kollegen unseres Ansprechpartners im Raum. Es stellte sich heraus, dass dieser für Versicherungen zuständig war. All unsere Versicherungen wurden bereits gecheckt und es ging bereits darum, alle Versicherungen von unserem Versicherungs-Makler – mit dem wir sehr zufrieden sind – umziehen zu lassen. Doch da wurden wir vorsichtiger. Das Argument „Es macht Sinn, dass Finanzierung und Versicherungen über einen Ansprechpartner laufen.“ war für uns zwar schlüssig, dennoch waren wir skeptisch und haben nur Kleinigkeiten – nach deren Ansicht – optimiert.

Wir überspringen jetzt einmal den folgenden Ablauf von einigen Wochen…

Das Ende… Es stellte sich heraus, dass bereits zum Termin, an dem wir alle Versicherungen umziehen lassen sollten, die Finanzierung abgelehnt war. Es war also nie „ein einziger Ansprechpartner für Finanzierung und Versicherungen“ geplant. Es war einfach Abzocke. Und das von einem renommierten und sehr bekannten Anbieter! Wir waren und sind nach wie vor geschockt und haben dieses Unternehmen auf unsere Liste genommen, mit denen wir nichts mehr zu tun haben möchten.

Gleichzeitig haben wir ein tolles neues Beispiel, wie Kunden verärgert werden können. Ein hervorragendes Beispiel, um in unseren Workshops zu erläutern, wie der richtige Ausweg gewesen wäre – und zwar aus Anbieter-Sicht.

Wir haben also gelernt und sind ein neues Stück weitergewachsen. Im Grunde sagen wir dafür: Danke!

*wir nennen absichtlich nicht den Namen des Unternehmens, nehmen aber bei unseren Workshops kein Blatt vor den Mund 🙂